KukoonProgramm

Programm

 
Mai
28
Sa
Kunst mit Kids
Mai 28 @ 11:00
Kunst mit Kids

Kunst mit Kids freut sich alle zwei Wochen Samstags auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust auf eine Mal-Auszeit haben.

Mal mit Motiven, mit Scheren und Kleber oder mit freien Händen und Füßen. Die freie Künstlerin Juna Bunt zeigt Techniken, gibt Hilfestellung und fördert den kreativen Geist jeder Teilnehmer*in.

Für die Teilnahme und das Material sind Spenden gern gesehen.

Alles nur Fassade?Die Philippinen: Musterland oder ‚Land of the Lords‘?
Mai 28 @ 17:00 – 19:00
Alles nur Fassade?Die Philippinen: Musterland oder 'Land of the Lords'?

Vortrag und Diskussion mit dem forumZFD Team aus Butuan City, Philippinen
Philippinen. War da nicht dieser schlimme Wirbelsturm vor einigen Jahren? Und sonst?
Abgesehen von Naturkatastrophen wie dem Supertaifun Haiyan im November 2013 macht das
südostasiatische Land in der Tat selten internationale Schlagzeilen. Seit dem Sturz des Diktators
Ferdinand Marcos vor 30 Jahren gilt es als relativ stabile Demokratie mit ansehnlichem
Wirtschaftswachstum.
Ein genauerer Blick zeigt allerdings ein anderes Bild: Parlament, Regierungsinstitutionen und die Wirtschaft werden von wenigen Familiendynastien beherrscht. Armut und soziale Ungerechtigkeit bilden den Nährboden seit Jahrzehnten andauernder bewaffneter Konflikte. Korruption ist allgegenwärtig. Rohstoffe werden unter Missachtung des Umweltschutzes ausgebeutet. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und treibt Millionen Menschen auf der Suche nach Einkommen und Beschäftigung ins Ausland. Bestrebungen der muslimischen Minderheit nach größerer Autonomie sind erneut festgefahren und könnten zu einer
Radikalisierung und einem Aufflammen der Kämpfe führen. Garantierte Rechte der zahlreichen indigenen Völker werden von Politik, Unternehmen und Behörden missachtet. Schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen werden vertuscht oder bleiben ungesühnt.
Eine vielfältige und couragierte Zivilgesellschaft nimmt sich dieser Probleme an und fordert die Mächtigen durch Beobachtung, Kritik, Vorschläge, Initiativen und Protest heraus. Auf der rohstoffreichen Insel Mindanao im Süden der Philippinen zeigen sich die Widersprüche besonders massiv in Gewalt, Unterentwicklung und ungewissen Perspektiven der Menschen.
Das forumZFD ist in Mindanao seit 2007 an drei Standorten tätig und unterstützt vor allem
zivilgesellschaftliche Akteure durch Trainings in Methoden gewaltfreier Konfliktbearbeitung, und
konfliktsensibler Berichterstattung, Radioprogramme, Filmproduktionen, Friedens-erziehung und
Vernetzung.
In der Caraga-Region im Nordosten Mindanaos setzt das Butuan-Team sich für die Deeskalation der
bestehenden Verteilungskämpfe ein. Workshops mit Teilnehmern von NGOs, indigenen Gemeinschaften
und staatlichen Behörden erarbeiten Alternativen zur gewaltsamen Durchsetzung von Interessen, schaffen Kontakte und versuchen Dialog-plattformen zwischen den relevanten Akteuren aufzubauen.
Die überparteiliche und überkonfessionelle Organisation ‚Forum Ziviler Friedensdienst‘
(forumZFD) mit Sitz in Köln wurde im Jahr 1996 gegründet. Sie wird getragen von 37
Mitgliedsorganisationen und etwa 130 Einzelmitgliedern und führt Projekte des Zivilen
Friedensdienstes in Nahost, auf dem westlichen Balkan, in Südostasien und demnächst auch in
der Ukraine und im Südsudan durch. Dazu gehören die Aufklärung über die Entstehung und die
Konsequenzen gewaltsamer Konflikte, der Aufbau von Dialog zwischen den Konfliktparteien, die
Förderung der Zivilgesellschaft und die Reintegration von Flüchtlingen und ehemaligen
Kämpfern.
www.forumzfd.de
philippines.forumzfd.org

Jun
3
Fr
Geschlossene Gesellschaft
Jun 3 all-day
Geschlossene Gesellschaft

Hier wird geliebt, gelacht, gefeiert und geheiratet, doch leider ist der Platz beschränkt, daher schliessen wir den Tag. Bis morgen, habt es schön.

Jun
4
Sa
Thomas Ebermann: Mit Keynes für Deutschland
Jun 4 @ 19:00

Thomas Ebermann: Mit Keynes für Deutschland – Zur Kritik an Keynesianismus, Nationalismus und Querfrontstrategien

Ausgerechnet das Eintreten des britischen Ökonomen John Maynard Keynes für eine schonende Behandlung des Deutschen Reiches nach dessen Niederlage im Ersten Weltkrieg dient in der Debatte über die griechische Schuldenkrise manchen Linken als positives Beispiel. Durch die Versailler Verträge – so die nationalistische Legende – ist Deutschland vor knapp 100 Jahren derart brutal bestraft worden, dass die Sieger des Ersten Weltkriegs sich über die Folgen nicht wundern durften, jedenfalls gehörig mit Schuld hatten… „an Hitler“. Da auch die Alliierten manchmal aus der Geschichte lernen, belohnten sie die Deutschen nach 1945 mit Marschall-Plan und Schuldenkonferenz. Heute muss, wer Einwände gegen die deutsche Regierungspolitik erhebt – sagen wir zum Thema Griechenland – alles vermeiden, was nach Schädigung Deutschlands klingen könnte. Deutschlands Belastbarkeit, sein Staatshaushalt, seine „Steuerzahler_innen“ samt ihren Gefühlen und noch vieles mehr werden so zur Prämisse staatsfrommer Keynesianer_innen. Von links wie von rechts.

Thomas Ebermann referiert über die historischen Debatten um den Versailler Vertrag und seine Konsequenzen sowie die daran anknüpfenden aktuellen Krisendiskussionen. Er formuliert dabei eine Kritik an Keynesianismus, Nationalismus und Querfrontstrategien, die nie allein taktische Gründe haben, sondern immer auf partiellen inhaltlichen Übereinstimmungen basieren.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt Frei

Jun
10
Fr
Festival contre le racisme
Jun 10 @ 17:30
Festival contre le racisme

Festival contre le racisme
Der Widerstand der kurdischen Frauen in Shengal

Im August 2014, fand das Massaker der IS-Bände gegen die Bevölkerung des Gebiets Shengal statt. Die dort lebenden Menschen, größtenteils ezidische Kurd*innen, wurden zu Tausenden vom IS ermordet und zur Flucht gezwungen. Viele befinden sich noch immer in der Gefangenschaft des IS, werden zwangsislamisiert und im Menschenhandel versklavt.

Besonders von Krieg und Vertreibung betroffen sind Frauen und Kinder. Sie wurden Zeug*innen von schwerer Gewalt und alle waren zur Flucht gezwungen. Sie sind traumatisiert durch den Verlust der Lebensgrundlage und der Zerstörung sozialer Netzwerke. Eine schwere seelische Belastung stellt insbesondere die Sorge um die vielen Frauen und Kinder dar, die sich nach wie vor in der Gefangenschaft des IS befinden.

Tausende ezidische Kurd*innen haben einen Zufluchtsort in den Bergen Shengals gefunden. Dort haben sie sich zivile Strukturen und eine Form der Selbstverwaltung geschaffen. Frauen organisieren sich in Räten und bauen Projekte der Selbstversorgung, wie ein Frauengesundheitszentrum und eine Nähkooperative, auf. Der Frauenrat Shengal äußerte das Bedürfnis nach traumatherapeutischer Arbeit in den Gebieten. Diese sollen auf der Grundlage bestehender Ressourcen und mit einem Schwerpunkt auf der Ausbildung von Multiplikatorinnen realisiert werden.

CENÎ Kurdisches Frauenbüro für Frieden initiiert auch politische und diplomatische Arbeiten für die Befreiung der ezidischen Kurdinnen aus der Gefangenschaft des IS, so beispielsweise die Entsendung der Delegationen von Anwält*innen und Terapeut*innen, die Durchführung von Konferenzen bei den Vereinten Nationen.

Refrentin:
Mitarbeiterin des kurdischen Frauenbüros für Frieden CENI

Im Herbst 2014 wurde von arabischen und kurdischen Frauen in Rojava die Stiftung der Freien Frau gegründet. Als Teil der Frauenbewegung und in enger Zusammenarbeit mit den Organen der Selbstverwaltung entwickelt die Stiftung gezielt Projekte zur Verbesserung der politischen, sozialen und gesellschaftlichen Situation von Frauen. Eine Mitarbeiterin der Stiftung wird über die spezifische Situation von Frauen in Rojava, die Arbeiten der Stiftung, Erfolge und Schwierigkeiten berichten.

Referentin:
Mitarbeiterin der Stiftung der Freien Frau in Rojava.

Einlass: 17:00 Uhr | Beginn: 17:30 Uhr I Eintritt Frei

Kooktails ´n Sound feat. Phillip Trompeter
Jun 10 @ 20:00
Kooktails ´n Sound feat. Phillip Trompeter

Kooktails ´n Sound mit Phillip Trompeter

Wenn eines „Freitags“ ein „Eichhörnchen fliegt“, dabei auf die „lange Insel“ abbiegt, dann könnte „Bahama“ mit „Choco“ & „Pina“ collidieren.

Getestet auf Herz & Nieren, steht fest – mit Limette oder Minze wird schöner gecrushed. Mit Sonnenaufgängen und Agaven wird lustiger genascht.

Daher heute die Empfehlung: Greif doch endlich zu dem Glas, welches im garantierten Endlosmaß Geschmack und Spaß oder lediglich nen Früchtefraß zu deinem Feierabend beiträgt und endlich den letzten Wochenstreß wahnsinnigst wegfegt.

Einmal im Monat kredenzen wir Euch bunt gemixte ausgewählte Cocktails in Begleitung von den wohl ästhetisch Schönsten – die wohl brutal Leckersten – am prickelsten und berauschensten – großartigsten und geschmackvollsten … Djs der Erde.

Liquid Lecker mit Ohrenschmaus!

Jun
14
Di
„…doch wer schuftet ist ein Schuft!“
Jun 14 @ 20:00
"...doch wer schuftet ist ein Schuft!"

„…doch wer schuftet ist ein Schuft!“

Texte und Gedichte zu Muße, Müßiggang und Arbeitszwang

Otium, der Verein zur Förderung des Müßiggangs, lädt zu einem müßigen Abend ein. Nach einer Lesung mit allerlei Zutaten zum Thema Muße und Arbeitsmoral wollen wir mit den interessierten Gästen zusammen eine kleine Forschungsreise antreten und einmal ausloten, ob und wie wir uns eigentlich noch ein Leben jenseits der Arbeitsgesellschaft vorstellen können. Und: was hindert uns, damit jetzt schon mal anzufangen. Oder wo sind wir womöglich schon heimlich subversiv und wissen´s gar nicht?

Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | HUT

(www.otium-ev.de)

Jun
23
Do
Ausgerechnet ich… Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.
Jun 23 @ 20:00
Ausgerechnet ich…  Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.

Ausgerechnet ich…

Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.

Ausgabe Vier: Huch, ich habe aus Versehen eine Zeitmaschine gebaut und reise nun durch die Jahrhunderte – worauf muss ich jetzt achten?“

Am 23. Juni 2016, 20 Uhr, KuKoon | Moderation: Peer Gahmert und Philipp Feldhusen | Zu Gast: Ausgewiesene Experten des Fachs

Die selbsternannten und nur mäßig ausgebildeten Moderatoren Peer Gahmert und Philipp Feldhusen widmen sich in der vierten Ausgabe von „Ausgerechnet ich…“ den Gefahren der Zeitreise.

Ausgerechnet ich bin nun versehentlich ins Jahr 1972 gereist, weil ich eher durch Zufall so eine Art Zeitmaschine geschaffen habe – eigentlich wollte ich nur meinen Toaster reparieren. Jetzt habe ich zwei Fragen – erstens: „Wie konnte es unbeabsichtigt dazu kommen?“ und zweitens: „Was darf ich jetzt auf gar keinen Fall machen?“ Ach, und komme ich wieder zurück in meine geliebte Heimatzeit? Wenn ja, wie?

Das ist in doppelter Hinsicht äußerst unwahrscheinlich: Ich, der Durchschnittsmensch, der nie etwas mit Physik zu tun hatte und in der Schule auch nicht aufgepasst hat, bastle mir vollkommen versehentlich eine Zeitmaschine. Jetzt bin ich munter in den Jahrhunderten und Jahrzehnten unterwegs. Leider habe ich keine Ahnung von der Beschaffenheit der Welt, habe Einstein noch nie verstanden und weiß auch noch nicht einmal, ob der gute Mann überhaupt wirklich etwas mit diesem Phänomen zu tun hat. Hilfe!

In dieser Ausgabe der Erfolgsshow „Ausgerechnet ich…“ klären wir also mit Hilfe fachkundiger Experten, ob wir uns berechtigte Sorgen machen müssen, dereinst in eine solche seltsame Situation zu geraten, was man machen muss, um gar nicht erst in die Nähe dieser Gefahr zu kommen und außerdem: Ist das überhaupt so gefährlich, wie man manchmal hört, oder kann man das ruhig mal wagen?

Aus vielen Filmen und Büchern wissen wir: Man darf bloß nicht in vergangene Geschehnisse eingreifen, weil man dann auch die Zukunft beeinflusst (bzw. die Gegenwart.) Wie also sollte man sich während der Zeitreise verhalten? Was mache ich, wenn ich plötzlich dem kleinen Hitler gegenüberstehe? Soll ich – oder darf ich oder muss ich – Alexander dem Großen wieder hoch helfen, wenn er vor meinen Augen vom Pferd fällt? Wenn ich die Chance habe, dem gegenwärtigen Ehemann meiner Flamme vom ersten Treffen mit meiner Traumfrau abzuhalten, sollte ich sie ergreifen, oder? Und was ist mit der Zukunft: Darf ich das Krebsheilmittel aus dem Jahr 2377 mitnehmen und mir in meiner Zeit den Nobelpreis abholen?

Der Eintrittspreis ist frei wählbar.