Programm

 
Sep
30
Fr
Lesung: Marta Bull: Frau Friese und die finstere Verwandtschaft
Sep 30 um 19:30
Lesung: Marta Bull: Frau Friese und die finstere Verwandtschaft

Marta Bull liest aus ihrem neuen Bremenkrimi.
Waltraud Friese, Rentnerin aus dem Bremer Peterswerder, erlebt unerwarteten Familienzuwachs: Eines Tages meldet sich ihre jüngere Halbschwester bei ihr, von deren Existenz sie bislang nichts ahnte. Sieglinde, in der ehemaligen DDR aufgewachsen, konfrontiert Frau Friese mit Umständen ihrer Familiengeschichte, die unbekannt waren und bis in die Jahre des Zweiten Weltkrieges zurückreichen.
Darüber hinaus treiben organisierte Verbrecherbanden im Peterswerder ihr Unwesen, um mit dem ‚Enkel-Trick‘ ahnungslosen älteren Menschen das Geld abzunehmen. Auch sie selbst und ihre Freundinnen geraten dabei ins Visier. Doch Frau Friese nimmt mit dem ihr eigenen Spürsinn und der gewohnten Rüstigkeit diese Herausforderung an und beweist, dass sie auf keinen Fall zum ‚Alten Eisen‘ gehört.
Als ein Mord in der Braunschweiger Straße erfolgt, muss Frau Friese alles riskieren, um ihre Nachbarschaft und sich selbst zu schützen.
Wird es erneut ein Happy End für Frau Friese geben?

Okt
1
Sa
Konzert: RELAÉN
Okt 1 um 19:00
Konzert: RELAÉN

Einlass: 19 Uhr I Beginn: 20 Uhr I VVK: 6€ / AK: 8€

RELAÉN

Jazz, Nu Jazz oder Soul? Ist das jetzt mehr Bonobo oder Radiohead? Womit man Relaén vergleichen könnte, ist genauso wenig klar, wie notwendig, denn die Kombo um Frontfrau Olivia erschafft mit Leichtigkeit einen ganz eigenen Sound. Supportshows für Jazzgrößen wie z. B. Roy Ayers, Remixe von Hulk Hodn, Dramadigs & Flo Filz, sowie ein Wun Two der zu der Band nur „dope“ sagen kann, sprechen für sich.

RELAÉN
www.facebook.com/relaenmusic/
www.youtube.com/watch?v=feDsTXnla8I

Okt
3
Mo
Gewaltfreie Kommunikation (er-)Leben
Okt 3 um 9:00 – 17:00
Gewaltfreie Kommunikation (er-)Leben

Wir laden Dich herzlich ein zu unserem Workshop „GFK (er-)Leben“.
Wir werden die Methode der Gewaltfreien Kommunikation praktisch vorstellen und deren Potential für eine achtsame, authentische und verbindende Art und Weise der Beziehungsgestaltung erfahrbar machen. Leitfragen des Workshops sind: Wie können wir eine Sprache der Verständigung sprechen, gerade dann, wenn wir nicht einverstanden sind. Können die Bedürfnisse aller Beteiligten kompromisslos erfüllt werden, wenn wir als Menschen/Gruppe zusammenkommen? Ausgangspunkt ist das „Jetzt“ und was gerade lebendig ist. Damit wird spontan gearbeitet.
Leitung:
David Ginati – Wirtschaftspsychologe, Master in Konfliktlösung und Mediation. Arbeitet als Systemischer Berater, Coach und Mediator und leitet Seminare in Europa und Israel. „In meiner Erfahrung ebnen Achtsamkeit, Mitgefühl und Ehrlichkeit den Weg zurück zu unserem wahren Wesen, und damit in eine neue, zutiefst erfüllende Lebendigkeit. Ich möchte jeden Menschen dazu einladen und ermutigen, diesen Weg kraftvoll und gemeinsam zu beschreiten.“ (www.davidginati.info)
Dina Budwig – Sozialpädagogin, Master in Transkulturelle Studien und Performance Studies. Leitet Bildungsseminare zu transkulturellen Themen, Theater, Spiel und Bewegungskunst. „Mit der Geburt meiner Tochter begann ich mich intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation zu beschäftigen. Dabei habe ich den Fokus auf gewaltfreie Erziehung und Partnerarbeit gelenkt. Meine eigenen Bedürfnisse und die der anderen zu erkennen ist für mich die Voraussetzung für ein tiefes und gewinnbringendes Miteinander.“
Was ist GFK?
Gewaltfreie Kommunikation ist eine Art miteinander zu kommunizieren und geht gleichzeitig weit darüber hinaus – Sie weist den Weg in ein Leben jenseits von richtig und falsch, von Schuldzuweisungen und Schuldgefühlen, von Unterstellungen und Beurteilungen, von der Angst vor der Reaktion des Anderen, von „ich soll/sollte“ und „ich muss/müsste“. GFK bietet Methoden um unsere Fähigkeit zu entwickeln uns selbst und andere empathisch wahr- und anzunehmen und uns so auszudrücken, dass es unseren Bedürfnissen entspricht und ermöglicht, uns gegenseitig wirklich zu hören. Sie bietet einen praktischen Ansatz, eigene destruktive Denk- und Handlungsmuster zu erkennen und liebevolle, wertschätzende, aber insbesondere auch ehrliche und  authentische Beziehung mit sich und seinen Mitmenschen zu kultivieren. Es geht darum zu lernen, volle Verantwortung für sich, seine Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen und letztere in Kooperation mit anderen zu erfüllen. Der Ansatz lädt in ein positives, humanistisches und integratives Welt- und Menschenbild ein und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Rolle  unserer (verbalen und nonverbalen) Kommunikation. Die GFK gibt uns ein Werkzeug, gut für uns zu sorgen, insbesondere in emotional anspruchsvollen und fordernden Kontexten. Gleichsam ermöglicht sie uns, besser auf unsere Mitmenschen einzugehen und zu erfahren, worum es ihnen wirklich geht und wie wir sie am besten unterstützen können. Eine Kultur des Miteinanders kann entstehen, Missverständnisse sowie Eskalationen frühzeitig vermieden und Konflikte als Chance zur Vertiefung von Beziehung  genutzt werden. Weitere Informationen unter
www.cnvc.org; Center for Nonviolent Communication.
“Das Spiel, das mir am meisten Spaß bringt, heißt „Das Leben wunderbar machen“. Die meisten Leute spielen „Wer hat
Recht“ und sie wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt. „Das Leben wunderbar machen“ können wir auch mit
Leuten spielen, die „Wer hat Recht“ gewöhnt sind – niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat.”
(Marshall B. Rosenberg, Begründer der GFK)

Wann: 03.10.2016 von 9-17 Uhr
Wo: Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen
Kosten: 50-90 Euro (freiwillig nach Einkommen und eigenem Ermessen)
Anmeldung: info@kukoon.de

Okt
5
Mi
Flixen on Tour
Okt 5 um 19:00
Flixen on Tour

Kickerturnier an unserem Bremer Flutlicht-Tisch, Freunde treffen, neue Leute kennenlernen. Das nicht ganz so ernstgemeintes Kicker-Turnier zum dritten Mal im Kukoon. Das Spielsystem ist fair für alle – im Rundensystem. Kein frühes Ausscheiden. Von 19 bis 20 Uhr läuft die Anmeldung, Ihr wählt frei zwischen 3 bis 5 Euro Startgeld. Einzelanmeldung sind möglich, kein Doppelpartner notwendig. 20 bis 25 Anmeldungen wären optimal. Euer Mitspieler bzw. eure Mitspielerin wird immer wieder neu per Zufall ermittelt. Mit anderen Worten: Ein Draw-Your-Partner-Turnier. Kickern kann man ab 19 Uhr, das Turnier beginnt ab 20 Uhr.

Der Fair4All-Modus. Ihr habt keine begrenzte Anzahl von Leben, trotzdem wird Euer Spielpartner immer wieder neu zugelost. Bis 22:30 Uhr spielen also alle gleich oft. Der Sieger der ersten Runde bekommt den ersten Preis. Zwei weitere Preise werden in der dann folgenden KO-Runde der besten 8 Spieler ausgelost, die bis ca. 22:45 Uhr beendet sein sollte.

Über flixen:
flixen-Turniere finden in Bars, Lokalen und Kneipen statt. An einem Abend im Monat verändern wir die Lokalität mit drei unserer Flutlicht-Tische, laden zu einem Turnier mit fürchterlich netten Leuten, einer spannenden Atmosphäre und zuvorkommenden Preisen ein.

https://www.facebook.com/flixen.bremen

Okt
6
Do
Vortrag: Für ein gutes Leben ohne Kohle
Okt 6 um 19:30
Vortrag: Für ein gutes Leben ohne Kohle

Für ein gutes Leben ohne Kohle
Internationale Anti-Kohle-AktivistInnen aus Südafrika und Kolumbien berichten.

Mit: Dominique Doyle (Earth Life Johannisburg) und Deris Paz (Fuerza de Mujeres Wayuu)

Nicht nur in der Lausitz, im rheinischen Braunkohlerevier oder am Hamburger Hafen protestieren Menschen gegen Kohle. Die weltweite Aktionswelle „Break Free from Fossil Fuels“ im Mai 2016 hat gezeigt: ob in Indonesien, Südafrika oder Lateinamerika streiten Menschen gegen die Macht der fossilen Konzerne und für Klimagerechtigkeit.
Denn es ist klar: wenn wir die globale Erwärmung auf unter zwei Grad begrenzen wollen, müssen mehr als 80 Prozent der fossilen Ressourcen im Boden bleiben.
Zwei Aktivistinnen aus Kolumbien und Südafrika und berichten über die verheerenden Auswirkungen von Klimawandel und Bergbauprojekten in ihren Ländern. Umweltzerstörung, Vertreibungen, Unterdrückung von Widerstand – all dies geschieht für den Abbau von Kohle, die auch in deutschen Kraftwerken landet.
Gemeinsam mit den Referentinnen und lokalen Aktiven wollen wir über die Frage diskutieren, wie wir gemeinsam einen sofortigen und gerechten Kohleausstieg durchsetzen können – weltweit und vor unserer Haustür. Und wie eine Gesellschaft aussehen kann, die ohne fossile Energien auskommt.

Dominique Doyle ist Projektkoordinatorin bei Earth Life Johannisburg. Sie organisiert Kampagnen gegen Kohlekraftwerke und für eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Earth Life hat u.a. durchgesetzt, dass sich zwei internationale Unternehmen aus geplanten Kohlekraftwerken in Südafrika zurückziehen.
Deris Paz ist aktiv bei Fuerza de Mujeres de Wayuu, einer indigenen Frauenorganisa-tion. Sie kämpft gegen den Kohletagebau El Cerrejón, von dem die Lebensgrundlagen der Wayuu massiv betroffen sind.

Die Referentinnen sprechen Englisch und Spanisch und werden konsekutiv (zeitversetzt) übersetzt.

Beginn: 19:30 Uhr

Okt
7
Fr
Konzert: Lennard Bertzbach
Okt 7 um 20:00
Konzert: Lennard Bertzbach

Mit seinen zungenbrecherischen Texten entführt Lennard Bertzbach die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine Welt, vor der die meisten Menschen kleinlaut die Augen und Ohren verschließen: die Welt des alltäglichen Wahnsinns. Spielerisch und humorvoll nimmt er unzählige Missverhältnisse in Ohrenschein und versucht durch einen musikalischen Eingriff an den Herzen und Gehirnen der verschlafenen Erdenbürgerinnen und Erdenbürger zu rütteln.

www.lennardbertzbach.de
www.soundcloud.com/lennardbertzbach

FR – 07.10.2016 | Einlass: 19:30 | Beginn: 20:00 | HUT Konzert

Okt
8
Sa
Ausgerechnet ich… Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.
Okt 8 um 20:00
Ausgerechnet ich… Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.

Ausgerechnet ich…
Die vielleicht wichtigste Talkshow Ihres Lebens.Ausgabe sieben: „Wie im Film: Ich bin eingesperrt – im Aufzug/in der Kühlkammer. Oder gar lebendig begraben! Was mache ich denn nun?“
Am 8. Oktober 2016, 20 Uhr, im Kukoon | Moderation: Peer Gahmert und Philipp Feldhusen | Zu Gast: Rauskomm-Experten
Aus Filmen kennen wir viele Szenarien, wie man eingesperrt sein kann. Deshalb sollte man sich auf diese Fälle vorbereiten und für jeden Fall theoretisches Wissen aufsaugen, wie man wieder herauskommt:
Man kann ja plötzlich im Fahrstuhl steckenbleiben und niemand meldet sich, wenn man den Notrufknopf drückt. Tja, und nun? Geht das wie im Film – man bricht die Decke des Lifts auf und klettert den Schacht hinauf?
Oder man wurde von fiesen Mafiosi in eine Kühlkammer eingesperrt: Gibt es eine Möglichkeit, wieder ins Warme zu gelangen?
Auch nicht schön: Lebendig begraben zu werden. Sollte man nun sein Schicksal (jämmerlich zu Grunde gehen) hinnehmen oder gibt es Wege, sich aus seinem Grab zu befreien?
Auch eher selten, aber man sollte darauf vorbereitet sein: Man wird in den Kofferraum gesteckt und entführt. Kann ich dieser Situation wieder entkommen?
Wir werden uns zusammen mit ausgewiesenen Fachleuten des Fachs auf all diese sonderlichen Fälle vorbereiten und damit einmal mehr möglicherweise dem einen oder dem anderen das Leben retten
Wann: 8. Oktober um 20 Uhr
Wo: Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen
Eintritt: zwischen 5 und 10 Euro.Pressekontakt: pgahmert@posteo.de // Tel. 0176 6207 6430

Okt
14
Fr
Konzert: Tamoko
Okt 14 um 19:30
Konzert: Tamoko

TAMOKO
Nachdem Simon Seeberger im Zuge seines Studiums Einblick in verschiedenste musikalische Bereiche erhielt, kehrt er mit Tamoko zu seinen Wurzeln zurück und arrangierte hierfür einige seiner liebsten kölschen Lieder in einen originellen Stil um. Die kölsche Lebensart schätzend, doch gleichzeitig von einem beständigen Fernweh begleitet, lässt er uns die melancholische Zerrissenheit zwischen den Vorzügen der Heimat und dem abenteuerlichen Kitzel des Fremden und Ungewohnten spüren. Lokalpatrioten und Karnevalisten werden die Melodien wiedererkennen, doch auch für Nichteingeweihte birgt die Musik einen exotischen Genuss.

 

Robin Stüwe (trumpet)
Simon Seeberger (piano)
Yannik Tiemann (double bass)
Sebastian Schmidt (drums)

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
HUT

Okt
18
Di
Buch-Lesung mit Musik: „Blind – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen“
Okt 18 um 20:00
Buch-Lesung mit Musik: „Blind – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen“

Buch-Lesung mit Musik: „Blind – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen“
In seinem zweiten Roman beschäftigt sich der Autor Wilhelm Eugen Mayr wieder mit dem Schicksal Jugendlicher. Dieses Mal stellt er überaus realistisch das brutale Geschäft mit Kindern und Jugendlichen an den Pranger, indem er versucht auf das Leid der Kindersoldaten, die ja bekanntermaßen über keinerlei Lobby verfügen, und auf ihre Traumatisierung aufmerksam zu machen. Das Thema ist unangenehm, unbequem – man möchte sich am liebsten damit gar nicht erst auseinandersetzen. Bewusst wird nichts beschönigt. Die ganze Brutalität, mit der Kinder gezwungen werden, das schmutzige Kriegshandwerk zu erlernen und durchzuführen bzw. als Mädchen die Zwangsverheiratung oder die Zwangsprostitution zu erdulden, wird unverblümt erzählt. Dass das alles zudem noch im Namen einer Religion geschieht, die eigentlich nirgendwo diese Grausamkeiten vorsieht, macht das Ganze noch schlimmer, da hierdurch automatisch ein Bild vermittelt wird, das einen tiefen Keil zwischen die einzelnen Religionen treibt und eine Annäherung zwischen ihnen und den verschiedenen Kulturen erschwert, wenn nicht gar verhindert. Dass zudem eine ganze Rüstungsindustrie hieran verdient, offenbar mit Duldung europäischer Regierungen, dass bewusst immer leichtere, kleinere Waffen konstruiert werden, die sich bestens für Kinderhände eignen – auch das wird in diesem Roman nicht ausgespart.

Die Geschichte der drei Protagonisten wird auf drei Handlungsebenen erzählt. Da ist zunächst der Ich-Erzähler, der zugleich der Psychotherapeut der traumatisierten Laura ist. Von ihr erfährt er – und mit ihm der Leser – nach und nach ihre Leidensgeschichte. Um sie besser verstehen zu können, fliegt er nach Togo, um dort vor Ort selbst zu recherchieren. Dabei trifft er u.a. auch Lauras Krankenschwester und vorübergehende Betreuerin, die die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt.
In einer zweiten Handlungsebene wird die Geschichte von Fred und Safira erzählt, in die hinein die dritte Handlungsebene – die Geschichte Lauras– eingebettet ist. Diese beiden Handlungsstränge treffen dann – wie auch die Protagonisten selbst – in Deutschland aufeinander und werden letztlich zu einer Erzählebene. Der sich immer wieder einschaltende Ich-Erzähler (der Psychotherapeut) hält die Gesamterzählung wie eine Klammer zusammen.

Musikalische Begleitung:
Dr. Stefan Hiller (Klassische Gitarre), Stefanie Meyer-Diekena (Gesang), Marlene Rüter (Gesang), Wilhelm Eugen Mayr (Klavierbegleitung)

Filmeinspielungen:
Kleiner Ausschnitt aus einem Hilfsprojekt: Ehemalige Kindersoldaten spielenSzenen aus ihrer Vergangenheit, um so ihr Trauma zu bekämpfen

Kleiner Ausschnitt aus dem Finale des Musicals „blind…“

Eintritt: frei (wir lesen, spielen und singen unentgeldlich, hoffen aber auf entsprechenden Bücherverkauf, von dessen Erlös ein Teil an ein Hilfsprojekt von ‚Terres des hommes’ im Nordirak geht, wo ein Kinderhilfsprojekt initiiert worden ist, in dem elternlose Kinder aus Syrien und dem Irak betreut werden, in dem man sich aber auch gezielt um traumatisierte ehemalige Kindersoldaten kümmert.) Mitglieder von ‚Terres des hommes’ werden Sammelbüchsen bereit halten, um für das beschriebene Projekt Spenden entgegen nehmen zu können.

Okt
19
Mi
Vortrag: Roger Yates
Okt 19 um 19:00 – 21:00
Vortrag: Roger Yates

Moving Forward: Reducetarianism to Intersectionality
Auf Einladung der T-Zelle Bremen kommt Roger Yates ins Kukoon und wird einen Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit halten zu der Wichtigkeit von Veränderungen in der Tierrechtsbewegung von der Spezialisierung auf Einzelthemen hin zu gruppenverbindenden Strukturen.

Der Vortrag wird in (gut verständlicher) englischer Sprache sein, die Folien werden simultan zu den englischen auf Deutsch eingeblendet, in der Diskussion wird eine Übersetzung der Beiträge erfolgen.

Roger Yates ist Dozent für Soziologie an der Universität in Dublin und der University of Wales, der sich auf Tierrechte spezialisiert hat. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied der Britischen Union für die Abschaffung der Vivisektion (BUAV), ehemaliger Pressesprecher der Animal Liberation Front (ALF) und Mitbegründer der Fur Action Group. Yates wurde 1987 wegen verschwörerischer, krimineller Anschlagsplanung für die ALF zu vier Jahren Haft verurteilt. Er flüchtete während des Prozesses und war zwei Jahre lang auf der Flucht, bevor er wiederum verhaftet wurde und seine Strafe verbüßte.
Sein aktueller, aktiver Schwerpunkt ist das 2013 von ihm mitgegründete „Vegan Information Project“, das sich als ein gruppenübergreifendes, veganes Bildungsprojekt versteht und das mit vielen Veranstaltungen, Infoständen, Workshops, Vorträgen sowohl in den Medien wie auch in den Schulen und auf der Straße präsent ist.
Eintritt: frei

Okt
21
Fr
Vortrag: Konsumkritik – subversive Praxis oder kapitalistische Selbstoptimierung?
Okt 21 um 19:00
Vortrag: Konsumkritik - subversive Praxis oder kapitalistische Selbstoptimierung?

Konsumkritik – subversive Praxis oder kapitalistische Selbstoptimierung?
Diskussionsveranstaltung mit Lydia Jakobi und Ulrich Schuster

Freitag, 21. Oktober 2016, 19.00 Uhr

Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft, vegetarische und vegane Kost, fair gehandelte Produkte, sauberer Strom, Tauschbörsen und Aufrufe zum Shoppingverzicht – der Trend geht zum kritischen Konsumbewusstsein. Längst hat Konsum- und Wachstumskritik die Nischen des politischen Aktionismus und der Subkultur verlassen. Die 2014 in Leipzig durchgeführte degrowth-Konferenz wurde nicht nur von etablierten Stiftungen und staatsnahen Bildungseinrichtungen unterstützt, es kamen auch Tausende, um dabei zu sein. Doch worauf zielt eine Bewegung, deren Aufrufe zum Maßhalten und Verzicht die ohnehin gestressten Individuen zu mehr Selbstkontrolle anhalten? Was kommt heraus, wenn sich die Kritik nicht gegen Standortkonkurrenz und Mehrwertproduktion wendet, sondern glaubt das kapitalistische Wachstumsmonster durch „Widerstand gegen sich selbst“ und gelebte Utopien besänftigen zu können? Gegenüber der Aufmotzung der als Spektakel daherkommenden Konsumkritik zur Befreiungsperspektive ist Skepsis angebracht. Dem Unbehagen an den negativen Folgen der kapitalistischen Warenwelt für den Menschen und dem Wunsch, nachhaltig zu leben, lässt sich aber angesichts der Produktion von Giftmüll und minderwertigen Lebensmitteln sowie im Wissen um den Raubbau an Naturressourcen auch nicht jegliches kritisches Potential absprechen.

Lydia Jakobi und Ulrich Schuster sind Mitglieder im Roten Salon, einer Veranstaltungsgruppe des Conne Island in Leipzig. Der Rote Salon versteht sich als Ort linker Selbstkritik und beschäftigte sich in der Vergangenheit unter anderem mit der Geschichte des Arbeiterliedes, der Rezeption des 17. Juni in der Linken sowie mit dem Mythos „Linkes Zentrum“.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Okt
22
Sa
Kunst mit Kids
Okt 22 um 14:00 – 16:00
Kunst mit Kids

Kunst mit Kids
Kunst mit Kids freut sich alle zwei Wochen Samstags auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust auf eine Mal-Auszeit haben.
Mal mit Motiven, mit Scheren und Kleber oder mit freien Händen und Füßen. Die freie Künstlerin Juna Bunt zeigt Techniken, gibt Hilfestellung und fördert den kreativen Geist jeder Teilnehmer*in.

Shorts Attack: Arbeit & Extase
Okt 22 um 20:00
Shorts Attack: Arbeit & Extase

11 Filme in 90 Minuten. – Kreativ und globalbegabt: Shorts Attack im Oktober stellt absurde Arbeitswelten vor.

Von der Wirtschaftsbilanz zum Science Fiction, vom Filmdreh zum Zukunfts-Designer. Einige Jobs, wie die der Kaffeemaschinenarbeiter sind kaum bekannt. Dronen-Steuerer dagegen sind zurecht im Visier und auch ein Nahblick auf das Technische lohnt. Desweiteren wandelt sich ein Blumenverkäufer zum Arzt, Kranarbeiter laden zum Tanz, ein Verbrecher bekommt eine neue Arbeitschange und Feuerwehrleute haben beim Hausbrand gegen Monster zu bestehen.

SA | 22.10.2016 | Einlass: 19:30 | Beginn: 20:00 | Eintritt: 4-8 €

Okt
24
Mo
Vortrag „Wege und Herausforderungen in eine geldfreie Gesellschaft“ von Tobi Rosswog
Okt 24 um 20:00
Vortrag "Wege und Herausforderungen in eine geldfreie Gesellschaft" von Tobi Rosswog

Vortrag „Wege und Herausforderungen in eine geldfreie Gesellschaft“ von Tobi Rosswog

Zum vierten Mal kommt der Aktivist, Campaigner und Mitweltpädagoge Tobi Rosswog nach Bremen, um über die Idee einer geldfreieren Gesellschaft zum Austausch anzuregen. Eine Welt in Kooperation anstatt in Konkurrenz, eine Gesellschaft frei von Verwertungslogik, Leistungsdruck und (Selbst-) Optimierungswahn. Tobi gibt einen einstündigen interaktiven Impulsvortrag zu den Lernwegen, Erfahrungen und Perspektivwechseln seiner zweieinhalb Jahre langen radikal geldfreien Zeit, um im Anschluss in einen Austausch über Herausforderungen und Potentiale einer geldfreieren Gesellschaft zu kommen. Für diesen besonderen Vortrag öffnen wir ausnahmsweise Montagabend unsere Pforte. Kommt vorbei!

Einlass: 19.30


Mehr Infos zu den Mitmachräumen von living utopia:
http://www.livingutopia.org


Zum Referenten:
Tobi Rosswog
Die Erfahrungen aus dem geldfreien Leben und über 100 Vorträgen zum Thema möchten wir durch die Internet-Kampagne „Geldfreier leben“ mit Dir teilen. Wenn Du Weiteres über die Philosophie, die Praxis und den Perspektivwechsel der Idee eines geldfreieren Lebens erfahren magst, schau vorbei auf www.geldfreierleben.de. Durch einen 20 Tage „geldfreier leben“ Newsletter, das eBook „Lebe Deine Utopie“, monatliche Webinare und weitere Tools möchten wir Impulse geben.

Okt
25
Di
„Culture Sharing“: Miteinander statt übereinander reden
Okt 25 um 17:30
„Culture Sharing“: Miteinander statt übereinander reden

In der Diskussion über die Integration von geflüchteten Menschen fällt oft das Schlagwort „kulturelle Unterschiede“. Doch was ist damit überhaupt gemeint? Unterscheiden sich Menschen deutscher und anderer Herkunft wirklich so sehr? Und können diese Unterschiede nicht auch ein Gewinn für das Zusammenleben sein?

Das Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity der Hochschule Bremen (ZIM) lädt zum „Culture Sharing“ ein. „Miteinander statt übereinander reden“ ist die grundlegende Idee der Veranstaltung. Dabei diskutieren Geflüchtete und „Alteingesessene“ darüber, was Kultur für sie bedeutet und entdecken dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Zum Auftakt berichten Menschen mit Flucht- und anderen Zuwanderungsgeschichten über ihre persönlichen Erfahrungen. Anschließend tauschen sich die Teilnehmer_innen zuerst in Zweier-Teams, dann in kleinen kulturell gemischten Gruppen über ihre eigenen Perspektiven aus. Zur besseren Verständigung stehen den Teilnehmenden bei Bedarf Dolmetscher_innen zur Seite.

Die Künstler_innen des Bremer Impro-Theaters „Alsomirschmeckts!“ übernehmen die Zusammenfassung der Ergebnisse. Sie lassen sich von den Gesprächen inspirieren und setzen die Inhalte szenisch um.

Für einen musikalischen Perspektivwechsel sorgt ein Team der Bremer Hafenbar „Golden City“ gemeinsam mit Geflüchteten unter dem Motto „Sehnsuchtslieder von der Gegenküste“.

Die Hälfte der Plätze sind für Menschen mit Flucht- und anderen Zuwanderungsgeschichten vorgesehen, die andere Hälfte für „allteingesessene“ Bremer_innen oder Menschen von umzu. Um möglichst bunt gemischte Paare und Gruppen bilden zu können, wird um Anmeldung inklusive der Sprachkenntnisse bis zum 14. Oktober per Mail an gudrun.zimmermann@hs-bremen.de gebeten.

Weitere Informationen gibt Gudrun Zimmermann, Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity, Telefon: 0421/59054152

Beginn: 17.30 Uhr
Eintritt frei

Okt
27
Do
Ausstellung: Es war einmal in Syrien
Okt 27 um 19:00 – Nov 27 um 18:00
Ausstellung: Es war einmal in Syrien

In der Ausstellung ES WAR EINMAL IN SYRIEN werden private Fotografien aus dem Alltag in Syrien vor Ausbruchs des Bürgerkriegs gezeigt. Durch die Aufnahmen werden persönliche und
landschaftliche Einblicke in die vielfältigen Lebenswelten in dem Land gegeben. Die Auseinandersetzung mit den Geschichten hinter den ausgestellten Bildern lädt zu einem interpersonellen und kulturellen Dialog ein. Die Ausstellung ist in Partizipation mit Personen syrischer Herkunft entstanden und wird von einem Rahmenprogramm begleitet.

Eröffnung: Do, 27.10., ab 19 Uhr

Filmvorführung: Do, 17.11., 18 Uhr „From Damaskus with Love“ im Rahmen des Utupia Filmfestivals

Finissage: So, 27.11., ab 15 Uhr

Okt
28
Fr
10 Jahre Niebank-Rusch-Verlag – Ein Bremer Verlag feiert sich und seine Geschichte
Okt 28 um 19:00 – 22:00
10 Jahre Niebank-Rusch-Verlag – Ein Bremer Verlag feiert sich und seine Geschichte

2006 gründeten Diplom-Psychologe Kay Niebank und Arbeits- und Organisationspsychologe (M.A.) Stephan Rusch ihren Niebank-Rusch-Verlag. „Wir haben uns auf eine Abenteuerreise begeben“ berichtet Kay Niebank von den ersten Gründungstagen. „Das Verlagswesen ist mit viel Arbeit und Mühen verbunden. Sie investieren viel Zeit und Geld und haben mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen, ohne dass zunächst große Gewinne zu erzielen wären. Manchmal werden Sie selbst mit dem Vorwurf der bloßen Liebhaberei konfrontiert“.
Nach nunmehr 10jährigem Bestehen können die beiden Verleger auf eine kleine Erfolgsstory verweisen. 40 Bücher in den unterschiedlichen Reihen: aktuelle sowie regionale Forschung, Gesundheitsforschung, Theorie & Praxismanuale, Kinderbücher, Reiseliteratur und Romane sind entstanden und können über den Verlag sowie den Buchhandel bezogen werden.
Die Dessauer Künstlerin Binegra sorgt für Musik. Sie wird unterstützt von Studentinnen und Studenten der Bremer Hochschule für Künste (HFK).
Zudem finden unter anderem Lesungen der erfolgreichen YouTuberin Ella TheBee, der Poetry-Slammerin Wiebke Saathoff und den Autorinnen Martina Breitkopf und Sylvia Meywerk aus ihren Werken statt.
FR I 28.10.16 I Beginn: 19 Uhr I Ende: 22 Uhr I Eintritt frei

Okt
29
Sa
Kooktails´n Sounds meets Kulturmischpoke
Okt 29 um 20:30
Kooktails´n Sounds meets Kulturmischpoke

Matze Monk (Mad Monks) und Vorwiegeninmoll (Schreiber, Leser, Ansager) sammeln eine bunte Schar von fabulösen Musikern und Liveliteraten für einen Abend um sich. Zusammen zieht die Mobile Kulturmischpoke durch drei Bremer Kneipen. Zur Zweitausgabe freuen wir uns sehr auf Herr Uschi Wacker (Musik), Janina Mau (Texte), Stefan Jaschek (Texte) und andere. Unsere erste Station des Abends ist das wunderbare Kukoon in der Bremer Neustadt, wo wir um 21:30 eine etwa halbstündige Show mit kurzen Einzelkauftritten hinlegen, die sich gewaschen hat.

Eingerahmt ist das ganze in die wunderbaren Cocktails des Kukoon.

Daher heute die Empfehlung: Greif doch endlich zu dem Glas, welches im garantierten Endlosmaß Geschmack und Spaß oder lediglich nen Früchtefraß zu deinem Feierabend beiträgt und endlich den letzten Wochenstreß wahnsinnigst wegfegt.

Einmal im Monat kredenzen wir Euch bunt gemixte ausgewählte Cocktails in Begleitung von den wohl ästhetisch Schönsten – die wohl brutal Leckersten – am prickelsten und berauschensten – großartigsten und geschmackvollsten … Djs der Erde.

Liquid Lecker mit Ohrenschmaus!

SA | 29.10. | Beginn: 20:30 | HUT

Nov
1
Di
Lesung: MARICA BODROŽIĆ Das Wasser unserer Träume
Nov 1 um 19:30
Lesung: MARICA BODROŽIĆ Das Wasser unserer Träume

Im Rahmen des Festivals:

Globale-grenzübergreifende Literatur

Moderation: Lore Kleinert

MARICA BODROŽIĆ

Sie ist bekannt für ihre epischen und essayischen Werke, die sich mit europäischer Zeitgeschichte befassen. Ein immer wiederkehrendes Thema in ihrer Arbeit ist das der Zweisprachigkeit. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Literaturpreis der Europäischen Union sowie den Literaturpreis der Konrad- Adenauer-Stiftung. Dieses Jahr erschien ihr neuer Roman Das Wasser unserer Träume (Luchterhand, 2016). Mit sprachlichem Einfühlungsvermögen gestaltet sie die Welt des Erwachens eines namenlosen Protagonisten, der einen Unfall überlebt und seinen Weg zurück ins Leben findet.

Nov
2
Mi
Flixen on Tour
Nov 2 um 19:00
Flixen on Tour

Kickerturnier an unserem Bremer Flutlicht-Tisch, Freunde treffen, neue Leute kennenlernen. Das nicht ganz so ernstgemeintes Kicker-Turnier zum dritten Mal im Kukoon. Das Spielsystem ist fair für alle – im Rundensystem. Kein frühes Ausscheiden. Von 19 bis 20 Uhr läuft die Anmeldung, Ihr wählt frei zwischen 3 bis 5 Euro Startgeld. Einzelanmeldung sind möglich, kein Doppelpartner notwendig. 20 bis 25 Anmeldungen wären optimal. Euer Mitspieler bzw. eure Mitspielerin wird immer wieder neu per Zufall ermittelt. Mit anderen Worten: Ein Draw-Your-Partner-Turnier. Kickern kann man ab 19 Uhr, das Turnier beginnt ab 20 Uhr.

Der Fair4All-Modus. Ihr habt keine begrenzte Anzahl von Leben, trotzdem wird Euer Spielpartner immer wieder neu zugelost. Bis 22:30 Uhr spielen also alle gleich oft. Der Sieger der ersten Runde bekommt den ersten Preis. Zwei weitere Preise werden in der dann folgenden KO-Runde der besten 8 Spieler ausgelost, die bis ca. 22:45 Uhr beendet sein sollte.

Über flixen:
flixen-Turniere finden in Bars, Lokalen und Kneipen statt. An einem Abend im Monat verändern wir die Lokalität mit drei unserer Flutlicht-Tische, laden zu einem Turnier mit fürchterlich netten Leuten, einer spannenden Atmosphäre und zuvorkommenden Preisen ein.

https://www.facebook.com/flixen.bremen

Nov
5
Sa
Kunst mit Kids
Nov 5 um 14:00 – 16:00
Kunst mit Kids

Kunst mit Kids
Kunst mit Kids freut sich alle zwei Wochen Samstags auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust auf eine Mal-Auszeit haben.
Mal mit Motiven, mit Scheren und Kleber oder mit freien Händen und Füßen. Die freie Künstlerin Juna Bunt zeigt Techniken, gibt Hilfestellung und fördert den kreativen Geist jeder Teilnehmer*in.

Nov
15
Di
Konzert: Nicolai Burchartz – innen stimmen
Nov 15 um 20:00
Konzert: Nicolai Burchartz - innen stimmen

Konzert: Nicolai Burchartz – innen stimmen

 

Wenn SingerSongwriter Nicolai Burchartz davon erzählt, wie Hündin Frida ihn beim täglichen Spaziergang an der „Schleppla-heine“ alt aussehen lässt, leuchten im Publikum die Augen sämtlicher Hundeversteher auf. Der Mann weiß, wovon er spricht – das merkt man gleich, wenn man ihm und seinen Songs zum ersten Mal begegnet. Sie sprudeln quasi direkt aus seinem Alltag zu uns herüber, handeln von Allergien, Missgeschicken, Kühen und der Liebe, mal ernst, mal poetisch, mal humorvoll, aber immer authentisch und natürlich nie ohne seine Akustikgitarre. Das macht den besonderen Reiz von Nicolais Musik aus.

Nicolai Burchartz über Nicolai Burchartz:
Meinen Namen, Nicolai, habe ich mir mit 17 Jahren selbst gegeben. Als ich geboren wurde, nannten meine Eltern mich Heike. Da sie berechtigterweise zunächst davon ausgingen, ich sei ein Mädchen, war das eine akzeptable Wahl – bis aus einem nagenden Unbehagen schließlich die Gewissheit wurde: Ich bin gar kein Mädchen! Mittlerweile lebe ich schon lange und glücklich als Transmann, doch Heike und die Erfahrungen, die sie gemacht hat, trage ich als kostbaren Schatz in mir. Nicht viele Menschen bekommen wie ich die Chance, die Welt und die Gesellschaft aus der Perspektive einer Frau und der eines Mannes zu erleben. Mir öffnet das immer wieder Augen und Herz.

Musik war schon immer eine feste Konstante in meinem Leben. Nach drei nervenaufreibenden Wochen „Lampion in Japan“ – das war das erste Stück, das ich auf der Blockflöte spielen konnte – bekam ich mit sieben Jahren endlich Unterricht. Auf die Blockflöte folgte die Gitarre. Für mich die perfekte Wahl, da man mit nur zwei Akkorden gleich einen Song schreiben konnte – was ich dann auch gemacht habe. Eins meiner Erstlingswerke heißt „Wie wird die Erde aussehen, wenn ich erwachsen bin“. Ein gewisser Hang zur Grübelei und meine grundlegende Besorgnis um die Umwelt sind hier wohl schon deutlich spürbar…

Mit dem Songwriting habe ich immer weitergemacht. Nebenbei habe ich ein Musikwissenschaftsstudium absolviert, war ein Jahr als Künstlermanager in London, Organisationsleiter des Deutschen Musikwettbewerbs, habe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Musiker gemacht und als Texter und Konzepter in einer Internetagentur gearbeitet. Jetzt konzentriere ich mich wieder voll auf die Musik. Ich bin mit meinem Programm „innen stimmen“ unterwegs, das sich immer wieder verändert. Inspiration finde ich überall: direkt vor der Haustür (da stehen Kühe), an der Bushaltestelle (da steh ich immer mal wieder), in Büchern oder Filmen und natürlich durch viele, viele Begegnungen mit anderen Menschen.
http://www.nicolai-burchartz.de/musik

Nov
19
Sa
Kunst mit Kids
Nov 19 um 14:00 – 16:00
Kunst mit Kids

Kunst mit Kids
Kunst mit Kids freut sich alle zwei Wochen Samstags auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust auf eine Mal-Auszeit haben.
Mal mit Motiven, mit Scheren und Kleber oder mit freien Händen und Füßen. Die freie Künstlerin Juna Bunt zeigt Techniken, gibt Hilfestellung und fördert den kreativen Geist jeder Teilnehmer*in.

Dez
3
Sa
Kunst mit Kids
Dez 3 um 14:00 – 16:00
Kunst mit Kids

Kunst mit Kids
Kunst mit Kids freut sich alle zwei Wochen Samstags auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust auf eine Mal-Auszeit haben.
Mal mit Motiven, mit Scheren und Kleber oder mit freien Händen und Füßen. Die freie Künstlerin Juna Bunt zeigt Techniken, gibt Hilfestellung und fördert den kreativen Geist jeder Teilnehmer*in.

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