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Europäischer/deutscher Kolonialismus und seine Narrative

9. Januar @ 19:00 - 21:30

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Europäischer/deutscher Kolonialismus und seine Narrative.
Eine Podiumsdiskussion im Rahmen des Prologs von Banana Island.
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
KEINE KÜCHE

Gemeinsam mit der Heinrich-Böll Stiftung Bremen laden wir eine Woche vor der Premiere von Banana Island an der Schwankhalle Bremen zum Prolog ein. Gemeinsam mit unseren Gästen geht es um Kolonialismus, Welthandel, Rassismen und Repräsentation, durch wissenschaftliche, dokumentarische und künstlerische Vertiefung.

Die blutige „Entdeckung“ und Kolonialisierung Süd- und Zentralamerikas bildet bis heute eine Grundlage für die vermeintliche Abhängigkeit dieser Amerikas vom Europäischen und US-Amerikanischen Lebensmittelmarkt. Die Kolonialisierung des Afrikanischen Kontinents und der nachträgliche Umgang mit der Fantasie des Kolonialreichs Deutschland legten die Grundlagen für rassistische Praktiken, die bis heute bestehen: beim Umgang mit gestohlenen Artefakten bis hin zu Stereotypisierungen. Das Podium versucht die Grundlagen heutiger Narrative aufzudecken und in einen zeitlichen Kontext zu setzen, um sie im Heute befragen zu können.

Gäste:
Anujah Fernando (Projektkoordinatorin, Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin; Forschungsschwerpunkt: Repräsentationen Schwarzer und of Color Positionen in Ausstellungen zum deutschen Kolonialismus)

Ndzodo Awono (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Provenienzforschung Uni Hamburg; Forschungsschwerpunkt: Museumssammlungen im Spannungsfeld der sich etablierenden kolonialen Situation. Die Afrika-Sammlungen des Übersee-Museums Bremen aus den ehemaligen deutschen Kolonien)

Moderation:
Eric Otieno (Doktorand am Lehrstuhl für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien der Universität Kassel; Forschungsschwerpunkt: Postkoloniale Analyse des Geistigen Eigentumsrechts im Kontext der WTO)

09.01.2020 | start: 8 pm | doors open at 7 pm | admission free | KUKOON
Panel discussion
Until this day, the bloody “discovery” and colonization of South and Central America formed the basis for their alleged dependency on the European and American food market. The colonization of the African continent and the subsequent dealing with the fantasy of a German colonial empire laid the foundation for racist practices prevailing until today: from the way stolen artifacts are treated to everyday stereotyping. The panel seeks to expose the foundations of contemporary narratives and place them in a temporal context in order to question them today.

Details

Datum:
9. Januar
Zeit:
19:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kukoon
Buntentorsteinweg 29
Bremen, 28201 Deutschland