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»Mit Rechten reden«, Vortrag & Gespräch mit Per Leo

13. September @ 19:30 - 22:00

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LESUNG & DISKUSSION – mit Rechten reden

DO, 13.09. | Einlass: 19:00 | Beginn: 19:30 | Eintritt Frei

Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur. Der Leitfaden »Mit Rechten reden« zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit »Rechtspopulismus« und »Neuen Rechten« um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. Die Autoren des Buches (neben Per Leo, Maximilian Steinbeis, Daniel-Pascal Zorn) sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und worüber sie selbst mit Rechten reden. Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Teils logisch, teils mythologisch. Hier polemisch, dort selbstironisch. Anlässlich des Politischen Salons des Vereins „Er-innern für die Zukunft e.V.“ stellt der Berliner Autor und historiker Per Leo am Donnerstag, den 13. September um 19:30 Uhr im Kukoon seinen „Leitfaden“ im Gespräch mit Carsten Neumann (Verein Standpunkt – Antifaschismus und Kultur e.V.) vor.

Per Leo ist Historiker und Bestsellerautor. Seine Dissertation befasste sich mit einer Strukturanalyse weltanschaulichen Denkens. Sein literarisches Debüt »Flut und Boden« wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Aus beiden Büchern erwuchs die Einsicht, dass man rechter Polemik am besten in Dreieckskonstellationen begegnet.

Der Politische Salon von „Erinnern für die Zukunft e.V.“:
„Erinnern für die Zukunft“ bedeutet auch, dass es nicht beim Erinnern bleiben darf. Immer wieder muss gefragt werden, was die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun hat und warum die Vergangenheit Bedeutung für die Gegenwart hat. Der „Politische Salon“ lädt Menschen ein, die genau das tun. Unsere Gäste schlagen Brücken zwischen gestern und heute und gehen der Frage nach, warum die Zukunft Erinnerung braucht.

Der Verein „Erinnern für die Zukunft“
Im Frühjahr 1988 trafen sich aus Anlass des 50. Jahrestages der Pogromnacht am 9. November 1938 Vertreterinnen und Vertreter von Bremer Einrichtungen und Initiativen, um ein gemeinsames Bremer Veranstaltungsprogramm zu entwickeln. Die große Resonanz auf das Programm motivierte alle Beteiligten, die Zusammenarbeit auf breiter Basis fortzusetzen. Im Januar 1991 wurde dafür der Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ gegründet. Seit dem der Verein eine große Zahl von Ausstellungen mit begleitenden Veranstaltungsprogrammen und viele Einzelveranstaltungen initiiert, organisiert oder unterstützt – darunter „Krieg und Frieden in unserer Zeit“: Projekt zur Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ (1997) oder die Ausstellung „3000 Schicksale“ (2015). Seit 1997 koordiniert der Verein auch das jährliche Begleitprogramm zum „27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Der Verein engagiert sich dauerhaft für Projekte wie „Stolpersteine“, „Spurensuche“ oder den „Denkort Bunker Valentin“. Zu den Mitgliedern gehören engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie kommunale Einrichtungen, Initiativen und Verbände, Kirchen und Bildungseinrichtungen.
www.erinnernfuerdiezukunft.de

Pressekontakt:

Tobias Peters
„Erinnern für die Zukunft“ e.V.
c/o Stadtbibliothek Bremen
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit | Veranstaltungen
Am Wall 201 |28195 Bremen
Tel: 0421 361-4708|Fax: 0421 496-4708
Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de
Web: www.stabi-hb.de

Details

Datum:
13. September
Zeit:
19:30 - 22:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Kukoon
Buntentorsteinweg 29
Bremen, 28201 Deutschland